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Meine Philiosophie

 

Mir ist der ganzheitliche Ansatz ein großes Bedürfnis. Ich versuche, nicht dogmatisch zu sein und wende gerne an, was gut funktioniert, egal, aus welchem Lager die Methode stammt.

 

Im Laufe meiner Erfahrungen als Tierphysiotherapeutin wurde mir immer bewusster, wie wichtig bei einem Pferd der psychische Zustand ist und wie stark verbunden dieser mit dem körperlichen Zustand ist.

Pferde mit Rückenschmerzen sind meistens sehr schreckhaft und unruhig, genauso wie Pferde mit eingeschränkter Beweglichkeit im Kopfgelenk. Dies ist ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt. Wenn gleichzeitig noch Dominanzprobleme bestehen, wird es noch schwieriger. Das war für mich ein Grund, in Sachen Körpersprache und Kommunikation Weiterbildungen zu besuchen und mich durch Fachliteratur weiterzubilden. Wenn Pferde sehr schwer zu behandeln sind, versuche ich, über die freie Arbeit im Round-Pen oder in einer kleinen Halle oder Platz, einen besseren Zugang zu dem Pferd zu bekommen. Ist dies nicht möglich, geht das auch mit Führleine nach Tellington-Jones ganz gut. Oftmals kann ich über diesen Weg eher einen Zugang zum Pferd bekommen und kann es dann entspannter behandeln. Gerne gebe ich mein Wissen auch den Pferdebesitzern weiter, wenn sie dies wollen. So kommt es vor, dass eine Therapiestunde beides beinhaltet, da bei manchen Therapieformen anschließende Bewegungsübungen notwendig sind. So folgt oft nach der manuellen Behandlung Longenarbeit, Freie Arbeit, Doppellonge oder Schulung an der Hand.

 

Was davon am geeignetsten erscheint, wird angewendet.

 

Ich nenne das: pferdeorientierte Bodenarbeit.

 

Immer wichtiger wird für mich bei dieser Therapieform die Schulung an der Hand nach den Kriterien der Akademischen Reitkunst. Diese pferdefreundliche Handarbeit nach Bent Branderup ist ein sehr guter Indikator für den körperlichen Ausbildungsstand des Pferdes. Außerdem lässt sich mit dieser Arbeit sehr gut die isolierte Muskeltätigkeit des Pferdes überprüfen, genauso wie die Beweglichkeit des Beckens des Pferdes.

 

Vielen Pferden fehlt die gedankliche Verbindung zwischen Hinter- und Vorderhand, u.a. weil viele die Bauchmuskeln nicht mit einsetzen und den Rücken nicht loslassen. Dies kann man ihnen mit dieser Arbeit sehr gut vermitteln.

 

Wichtig ist mir die Kombination der Manuellen Techniken mit der Bewegungsarbeit, denn viele Probleme am Pferd müssen über die Bewegung bewältigt werden, da Pferde nun mal „Bewegungstiere“ sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tierphysio Kudielka | info@tierphysio-kudielka.de